Jackson Hole: Das sind die Top-Attraktionen

Jackson Hole: Das geht ab in Jackson

Deftig-kräftige Kost steht in „Eleanor’s Bar and Grill“ auf der Speisekarte, darunter Sandwiches, Mexikanisches (Enchiladas, Burritos) und die „besten Chicken Wings in Jackson“. Sportübertragungen im TV und Live-Musik sorgen für das Rahmenprogramm. Im „Thai Me Up“ geht thailändische Küche eine auf den ersten Blick nicht ganz einleuchtende Verbindung mit einer angeschlossenen Mini-Brauerei ein. Aber die Betreiber sind nach eigener Aussage auch weniger an einem „Erfolgsmodell“ interessiert als an Spaß an der Freud. Erfolg haben sie trotzdem, sowohl bei den Gästen als auch auf Bierfestivals, wo das hauseigene Indian Pale Ale schon mehrere Preisen abräumen konnte.

Apropos Preise: Auch der der Pub „Snake River Brewing“ ging mit seinen eigenen Ales und Lager-Bieren schon von vielen Wettbewerben mit einer Auszeichnung nach Hause.

Weit über 100 verschieden Biere hat der sogenannte Brewpub im Angebot, viele davon aus der eigenen Brauerei. Dazu bietet die Speisekarte viele Bier-begleitende, einfache Speisen wie Burger, Wings und Pasta. Aber alle Zutaten sind frisch, hausgemacht und ökologisch nachhaltig. Fast schon eine Kneipen-Legende ist die „Million Dollar Cowboy Bar“. Direkt im Zentrum von Jackson gelegen, scheint hier die Zeit stehengeblieben zu sein – und zwar Mitte des 19. Jahrhunderts. Vollgestopft mit Cowboy-Memorabilia (an der Bar sitzt der Gast auf Satteln!), erwacht hier das Zeitalter der Viehtreiber und Revolverhelden zu neuem Leben. Im angeschlossenen Steakhouse dreht sich logischerweise fast alles um Steaks. Auch ein paar Wachtel- und Hummergerichte haben sich auf die Karte verirrt.

Bilder:
© Terrasse: Steve Casimiro / Jackson Hole
© Gondel: Jolie Weinberger / JHMR
© Gruppe: Corey Rich / Vail Resorts

Jackson Hole: Nachtleben in Teton Village

In Wyoming scheint immer viel Durst zu herrschen, denn gebraut wird auch in Teton Village, das ebenfalls Teil von Jackson Hole ist.

Zum Beispiel im „Q Roadhouse & Brewing Co.“. Mehr als zehn eigene Biere finden sich auf der Karte, zum Après-Ski wird bei einem schönen „Loose Boots Pale Ale“ oder einem „Patrick Swayson“ entspannt. Speisen gibt’s auch – von Chicken Wings über Spare Ribs bis hin zu durchaus kuriosen Kreationen wie dem Korean Breakfast (was übrigens alles andere als ein Frühstück ist).

Echtes Frühstück bietet das „Mangy Moose“ – dazu Lunch und Dinner. Auf der großen Saloon-Fläche werden zwar keine selbstgebrauten Biere serviert, es gibt aber regelmäßig Live-Musik: Unter anderem sind im „Räudigen Elchen“ schon US-Größen wie Little Feat, Chuck Prophet und die Blues Traveler aufgetreten. Gerichte mit einem italienischen Einschlag bekommt man im „Calico“, 1966 eröffnet und somit eines der ältesten Restaurants in Jackson Hole, und im „Il Villagio Osteria“.

Im „Calico“ sind sowohl das Ambiente als auch die Karte etwas rustikaler.

Lust auf ein saftiges Stück Rind? Im „Westbank Grill“, Teil des Resorts „Four Seasons“, werden die Steaks in einem hochmodernen Infrarot-Grill à point gebraten. Saftig sind hier allerdings auch die Preise. Dafür sind die atemberaubenden Aussichten auf den Rendezvous Mountain inbegriffen. Als bestes Restaurant im gesamten Tal von Jackson Hole gilt derzeit „The Spur“: Küchenchef Kevin Humphreys wird seit Jahren als Koch der Region ausgezeichnet. Die Karte ist klein, aber fein: Wildlachs, Kotelett vom Duroc-Schwein und Steaks vom Kobe-Rind. Genau richtig, um einen Tag auf der Piste mit einem guten Essen am knisternden Kamin ausklingen zu lassen!

Bilder:
© Bergkette; Skifahrer: Jackson Hole
© Aussicht auf das Skigebiet: Jolie Weinberger / JHMR

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